Die Presse über uns

Nordfriesland Tageblatt 25. August 2013

 

 


 

 

Nordfriesland Tageblatt 20. Juni 2023

 


 

 


 

Nordfriesland Tageblatt 7. Juni 2021

 


 

Stimmungsvolle Pause vom Weihnachtstrubel

Nordfriesland Tageblatt Mo. 16. Dez. 2019

BREDSTEDT

Immer näher rückt das Weihnachtsfest, dessen Vorbereitung oft auch mit Hektik verbunden ist. Eine gute Gelegenheit dieser zu entfliehen, war das traditionelle Weihnachtskonzert der Bredstedter Liedertafel in der St. Nikolai-Kirche, unter Leitung von Alexander Buchner. Zwei Chöre sorgten mit Advents- und Weihnachtsliedern und auch anspruchsvollen Werken für Abstand vom Alltag und glückliche Gesichter. Aus guter Tradition hatte die Liedertafel einen Gast-Chor eingeladen, diesmal den Gemischten Chor Galmsbüll unter Leitung von Birgit Deussing. Das Publikum durfte bekannte Lieder mitsingen und geizte nicht mit Applaus.

rah

 

 

 

Musik, die zu Gemüte geht

 

Nordfriesland Tageblatt - 28.Dez 2015

Das Weihnachtskonzert der Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll begeisterte die Zuhörer in der vollbesetzten St. Gallus-Kirche

GALMSBÜLL

„Mache dich auf und werde Licht!“ Mit diesem Kanon verkündete der von Birgit Deussing geleitete Gemischte Chor Galmsbüll das Thema des Weihnachtskonzerts der Kirchengemeinde Emmelsbüll-Neugalmsbüll in der mit 150 Besuchern vollbesetzten St. Gallus-Kirche. Auch der Vorsitzende des örtlichen Kirchengemeinderates, Rolf Wiegand, ging in seiner Begrüßungsansprache auf den biblischen Text (Jesaja 60,1) ein und sprach die versammelten Musikfreunde an: „Machen auch Sie sich bitte weit auf für das, was Sie zu hören bekommen, bis zu dem Punkt, an dem wir sagen: Jetzt ist der Retter da.“

Die Darbietungen des Chores wurden unterstützt und ergänzt durch Beiträge seiner Solisten: Anita und Lena Boysen sowie Barbara Geske-Fahnenschmidt (Sopran), Bärbel Fikau und Heike Reimers (Alt), Christel Johannsen (Tenor) und Christiane Jürgensen (Gitarre). Mit von der Partie war auch wieder einmal das konzerterfahrene „Instrumental-Ensemble Volker März“ mit dem Namensgeber an der Truhenorgel, Gudrun von Hielmcrone (Flöte), Hubert Lürkens (Oboe), Barbara Mathies (Violine und Viola), Brigitte Ullrich (Violine und Flöte), Sören Ullrich (Violine) sowie Anja Schröder (Violoncello).

Als erster Chorsatz erklang die feierliche, sauber intonierte Komposition „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“ von Christoph Willibald Gluck, gefolgt vom zarten Adventslied „Maria durch ein’ Dornwald ging“, bei dem der Instrumentalkreis sich mit einem klangschönen Vorspiel vorstellte und anschließend den Chor begleitete. Die Wiedergabe des Gemeindeliedes „Macht hoch die Tür“ teilten sich strophenweise der – mal a cappella agierende, mal instrumental begleitete – Chor und die Zuhörer, die auf diese Weise ins musikalische Geschehen aktiv einbezogen wurden. Daran an schloss sich das von Barbara Geske-Fahnenschmidt, Bärbel Fikau und Volker März makellos interpretierte Duett „Gelobet sei der da kommt“ für Sopran, Alt und Orgel vom frühbarocken Meister Dedekind. Auch das Sopran-Solo „Er weidet seine Herde“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel, gesungen von Barbara Geske-Fahnenschmidt, wusste sehr zu gefallen.

Mit „Gabriel’s Oboe“ machte Hubert Lürkens als Solist einen interessanten Abstecher in die Welt des Filmkomponisten Ennio Morricone, der sich auch als „in Kammermusik zu Hause“ erwies. Eindrucksvoll bewährte sich Barbara Mathies (Viola) bei ihrer Interpretation des 1. Satzes aus dem Bratschenkonzert c-moll von Henri-Gustave Casadesus. Viel Freude strahlten die von Christiane Jürgensen auf der Gitarre begleiteten Chorsätze „In stiller Nacht“ und „Zerbrochen ist der Stab“ aus. Bei letzterem lösten sich der Hauptchor und ein kleines, mit den Volkalsolisten besetztes Ensemble effektvoll gegenseitig ab. Eingestreut in das umfangreiche Musikprogramm waren drei nachdenklich stimmende Lesungen, dargeboten von Inge Friedrichsen, Leena Roth und Rolf Wiegand.

Nachdem das Instrumentalensemble eine anrührende „Pastorale“ von Charles Wesley zu Gehör gebracht hatte, wiesen der Chor und das Instrumentalensemble Nordfriesland als Vielsprachenland aus, indem sie Advents- und Weihnachtslieder in hoch- und plattdeutscher, friesischer und dänischer Sprache vortrugen. Gemeinsam gestalteten sie auch das aus Polen stammende Lied „Als die Welt verloren“ und die englische Volksweise „Christstern über Bethlehem“, bevor das unmittelbar zu Gemüte gehende Weihnachts-Wiegenlied „Ave Maria“ in einem Satz von John Rutter das Programm abrundete.

Nach dem lebhaften Schlussapplaus der Zuhörer stimmten alle Versammelten gemeinsam das Lied „Oh, du Fröhliche“ an.

Ulrich Jeß

 

Klangschön: Konzert mit Überraschungen

Nordfriesland Tageblatt - Sa. 24. Dez 2016

Stimmungsvolle Musik boten der Gemischte Chor Galmsbüll und das Instrumental-Ensemble Volker März / Zudem gab es ein besonderes Dankeschön

GALMSBÜLL

In der Neugalmsbüller St. Gallus-Kirche gaben der von Birgit Deussing geleitete Gemischte Chor Galmsbüll mit seinen Gesangssolisten und das Instrumental-Ensemble Volker März gemeinsam ein stimmungsvolles Konzert. Der Instrumentalkreis setzte sich wie folgt zusammen: Volker März (an dem als Cembalo programmierten Keyboard), Hubert Lürkens (Oboe), Gudrun Hielmcrone (Altflöte), Barbara Mathies (Geige und Bratsche), Brigitte und Sören Ullrich (Violinen), und Anja Schröder (Violoncello). Das Programm umfasste Advents- und Weihnachtsmusik aus verschiedenen Jahrhunderten, wenngleich mit Schwerpunkt auf Kompositionen aus der Zeit des Barock. Den liturgischen Teil der musikalischen Feierstunde und das Vortragen zu den Themen des Konzerts passender Texte und Gedichte übernahm Pastor Sören Zastrow.

Zum Auftakt sang der Gemischte Chor ohne Instrumentalbegleitung den Kanon „Seht, die gute Zeit ist nah“. Nach der einstimmigen Vorstellung der Melodie des Kanons ließen die Frauenstimmen diese sich mehrstimmig entfalten, während die Männerstimmen eine ostinate Begleitstimme beisteuerten und dabei ständig den Jubelruf „Halleluja“ wiederholten. Von gleich intensiver Weihnachtsfreude zeugte das anschließende Lied „Tochter Zion freue dich“ das auf einem Chorsatz aus Händels Oratorium „Judas Accabäus“ basiert. Das von Lorenz Maierhofer volkstümlich gesetzte Lied „Advent ist ein Leuchten“ rundete den Block der a cappella vorgetragenen Sätze stimmungsvoll ab.

Jeweils durch ein Rondell der vom Keyboard begleiteten Streicher eingeleitet, erklangen vier Strophen des Adventsliedes „Es kommt ein Schiff geladen“. Dabei wurde der Chorsopran durch die Oboe klangschön unterstützt. Es folgte die heiter gestimmte Kantate „Stimmet Hosianna an“, in der häufige Echoeffekte aufhorchen ließen.

Hauptbeitrag des Instrumentalkreises war das drei Sätze umfassende „Concerto in B, Nr. 11 (op. 9)“ für Oboe und Instrumentalensemble von Tomaso Albioni, ein Werk, das den Zuhörern unmittelbar ins Ohr ging.

Während Hubert Lürkens in meisterlicher Weise den Solopart bestritt und sich damit ein Extralob verdiente, teilten sich das Cello und das „Cembalo“ in sicherer Manier den Part des Basso continuo, der für sicheren rhythmischen und harmonischen Halt sorgte, während die übrigen Instrumente den Gesamtklang des „Orchesters“ vervollständigten.

Beim nachfolgenden Liederblock präsentierte die sicher agierende Dirigentin Birgit Deussing ihren Chor in Hochform. Besonders gut gelangen ihm zwei nach afrikanischen Motiven rhythmisch gestaltete Sätze und das böhmische Weihnachtslied „Kommet ihr Hirten“.

Nach dem traditionsreichen „Quempas“-Gesang des Chores, in den die Gemeinde musikalisch effektvoll einbezogen wurde, und einer heiter stimmenden, von Pastor Zastrow gelesenen Geschichte von einem Engel namens „Heinrich“, traten der Chor, der Instrumentalkreis und die mit sicherer Stimme agierende Solosopranistin Barbara Geske-Fahnenschmidt gemeinsam in Aktion. Sie brachten die Kantate „Puer natus in Bethlehem“ von Pal Esterhasy gekonnt zu Gehör und ergänzten sich dabei klanglich hervorragend.

Bevor Pastor Zastrow allen Mitwirkenden Dank sagte und ein frohes Weihnachtsfest wünschte, ließ er den Choral „O du fröhliche“ anstimmen, der mit dem Klang des Zimbelstern-Registers der Marcussen-Orgel ausklang und auf diese Weise das ein wenig verblüffte Publikum erheiterte.

Ulrich Jeß